In der Community der Forscher und Entwickler im Bereich der Regenerativen Medizin, also der biologischen Reperatur von Organ-, Knorpel-, Muskel- oder Knochenschäden (um nur einige Felder zu nennen) gäbe es den Witz, dass es nur noch zehn Jahre dauere, bis das Drucken von Organen möglich werde. Und dieser Witz wird bereits seit zwei Jahrzehnten wiederholt. Mit sicherlich auch guter Laune aber ganz im Ernst schaut das Berliner Start-up Cellbricks auf eine erfolgreiche Finanzierungsrunde, die belohnt, was das Team bisher geschafft hat: nämlich eine eigene „Tinte“ für dieses Organdrucken zu entwickeln.
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Schlagwortarchiv für: Organoide
Mit der dritten Ausgabe hat sich GENESIS 26 vom InnovationLab zur größten regionalen Networking-Veranstaltung im Bereich „Entwicklung von Plattformen der nächsten Generation für Krankheitsmodellierung und Wirkstoffscreening” entwickelt. Das Thema Organoide und Lab-on-chip lockte zahlreiche Interessierte in das ehemalige Heidelberger Hallenbad.
Der Göttinger Life-Science-Konzern Sartorius AG hat das Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg abgeschlossen. Der Konzernumsatz wuchs währungsbereinigt um 7,6 Prozent auf rund 3,54 Mrd. Euro, während die operative EBITDA-Marge um 1,7 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent zulegte.
Organoide sind präzise, patientenbasierte Tumormodelle mit großem Potential für die Targetvalidierung, die Wirkstoffforschung und die klinische Anwendung neuer Therapien. Ihre einzigartigen Eigenschaften ermöglichen entscheidende Fortschritte auf dem Weg zur Präzisionsonkologie.
Die Wiener HeartBeat.bio AG und die Boehringer Ingelheim GmbH & Co. KG haben eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der erblichen Kardiomyopathien vereinbart. HeartBeat.bio bringt für das Screening geeigneter Gentherapiekandidaten die unternehmenseigene Herzorganoid-Plattform ein.
Ein Dresdner Forschungsteam konnte mit einem „All-in-one-Modell“ aus drei Leberzelltypen die Gewebearchitektur exakt nachbilden. Damit eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten für die Forschung.
Das Hamburger Start-up mo:re GmbH hat eine Laborplattform entwickelt, die die tierversuchsfreie Medikamentenforschung revolutionieren soll. Ende März erhielt das Unternehmen eine Seed-Finanzierung in Höhe von 2,3 Mio. Euro, angeführt vom High-Tech Gründerfonds (HTGF).
Das Pilotprojekt „Multi Organ Model“ eines Industriekonsortiums konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Das Biotech-Unternehmen Dynamic42 und Forschungspartner haben ihre Ergebnisse eines Drei-Organ-System aus Leber, Darm und Plazenta zur Arzneimittelsicherheit unter Reduzierung von Tierversuchen publiziert.
Um ihr Zellkulturportfolio auszubauen, wird die Merck KGaA den niederländischen Organoid-Pionier HUB Organoids übernehmen.
Unterschiedliche Ansätze bei der Entwicklung neuer Modell- und Testsysteme für die Arzneimittelentwicklung fördert die Carl-Zeiss-Stiftung in neuen Projekten. Dabei wird viel Künstliche Intelligenz eingesetzt, um die Modellsysteme der Organoide noch näher an die Realität der Gegebenheitem im Menschen anzupassen. Aber auch die Synthetische Biologie spielt eine Rolle, etwa in einem Projekt über therapeutisch einsetzbare Mikroorganismen.

Cellbricks Therapeutics GmbH
InnovationLab GmbH | Luks Adler
Sartorius AG
Indivumed GmbH
Heartbeat.Bio
MPI-CBG/ Dowbaj et al.
Mo:re GmbH
Dynamic42 GmbH
Merck
Carl-Zeiss-Stiftung